Welche Kompetenzen werden mit FidZ gefördert?



1. Basiskompetenzen

1. Basiskompetenzen

Die Spieler und Spielerinnen sollen

  • ihren notwendigen Wissenserwerb selbst regulieren.
  • mit Texten, Grafiken und Statistiken umgehen, sie analysieren und bewerten.
  • selbstständig handeln, Entscheidungen treffen, kreativ agieren, experimentieren.
  • Prozesse und Lernergebnisse beschreiben, reflektieren, einschätzen und dokumentieren.
  • Rechte und Pflichten selbstbestimmt und in sozialer Verantwortung wahrnehmen.

 

2. Sachkompetenzen

2. Sachkompetenzen

Die Spieler und Spielerinnen sollen

  • erfahren, dass die Sicherung der Zukunftsfähigkeit eines Gemeinwesens von vielen Faktoren abhängig ist und einer ständigen Anpassung an die Umweltbedingungen bedarf und eine langfristig angelegte Strategie erfordert.
  • einen Überblick über Aufgaben, Einnahmen und Ausgaben der Hansestadt Hamburg erhalten.
  • den politischen Prozess der Haushaltsaufstellung nachvollziehen.
  • finanzwissenschaftliche und haushaltspolitische Grundbegriffe kennenlernen.
  • die Aus- und Wechselwirkungen haushaltspolitischer Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln erkennen.
  • erleben, dass Staat und Volkswirtschaft miteinander vernetzt sind und einander wechselseitig beeinflussen und erkennen, welche wesentlichen volkswirtschaftlichen Auswirkungen aus der Umsetzung des politisch durchgesetzten Haushaltes kurz- und langfristig resultieren.
  • in die Problematik der Staatsverschuldung eingeführt werden.

3. Methodenkompetenzen

3. Methodenkompetenzen

a. Sozialwissenschaftliche Analysefähigkeit

Die Spielerinnen und Spieler sollen

  • die im Spiel aufgegriffenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Probleme fallorientiert analysieren.
  • die strukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen, die Interessenlagen und Durchsetzungsmöglichkeiten der jeweiligen Akteure bewerten.
  • ihre eigenen Entscheidungen und Ergebnisse fachlich angemessen darstellen.
  • das Simulationsmodell und die dahinter stehenden Kategoriensysteme verstehen und anwenden.
  • systemisch und vernetzt denken.
  • die Spielsituation mit der Realität vergleichen.

 

b. Perspektiven- und Rollenübernahme

Die Spielerinnen und Spieler sollen

  • die Situation, in der sie sich befinden, wahrnehmen und definieren.
  • die Perspektiven, Rollen, Handlungsoptionen und Ziele der Akteure unterscheiden und einschätzen.
  • in der Lage sein, fremde Perspektiven (vorübergehend) zu übernehmen.
  • durch handlungsorientierte Interaktion den politischen Prozess nachspielen.
  • unterschiedliche Perspektiven koordinieren.
  • zwischen ihrem Eigeninteresse und den Interessen der anderen vermitteln.
  • verallgemeinerungsfähige Interessen entwickeln.

 

c. Konflikt- und Konsensfähigkeit

Die Spielerinnen und Spieler sollen

  • Konflikte konstruktiv lösen.
  • Kompromisse oder Konsense bei konkurrierenden politischen Ideen und Interessen aushandeln.
  • in Gruppen argumentieren, debattieren, gemeinsame Entscheidungen treffen und reflektieren.
  • demokratische Verfahren als Grundlage eigener Auseinandersetzungen verwenden.
  • in Konfliktsituationen, unter Zeitdruck und unter Unsicherheit Entscheidungen sowohl allein als auch in Gruppen treffen.

 

d. Politisch-moralische Urteilsfähigkeit

Die Spielerinnen und Spieler sollen

  • eigene und fremde Wertvorstellungen erkennen, artikulieren und kritisch reflektieren.
  • Positionen und Interessen auf Basis gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Gegebenheiten und Entwicklungen bewerten.
  • eigene und fremde Begründungen sowie die zu Grunde liegenden Urteilskriterien erkennen, reflektieren und beurteilen.
  • (bei Interessenkonflikten) durch Gewichten, Abwägen und Setzen von Prioritäten zu einem eigenen Urteil gelangen.
  • zu einer selbstständigen Urteilsbildung bei finanz- und haushaltspolitischen Fragestellungen befähigt werden.

 

e. Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Handlungsfähigkeit

Die Spielerinnen und Spieler sollen

  • die Möglichkeiten zur eigenen Einflussnahme und die der Akteure auf politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen und Entwicklungen einschätzen.
  • verschiedene politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Handlungsstrategien gegeneinander abwägen und anwenden.